Chronik Fan Club Howitown `93

Anno 1993 trug es sich zu, daß sich ein knappes Dutzend Fußballverrückter aus Holzwickede bei einem kühlen Pils zusammenfanden, um nach zwei gescheiterten Versuchen Mitte und Ende der 80er doch endlich wieder einen BVB Fanclub in HOWI zu etablieren. Man beschloß, ein wenig Werbung im Freundeskreis zu betreiben um eventuell andere Borussiaanhänger für die Gründung eines Fanclubs zu begeistern. Am 14. September 1993 war es dann so weit. Sage und schreibe 46 Interessierte fanden den Weg in die Kultkneipe Hoppy`s Treff. Mit so einem Ansturm hatte keinaer von uns gerechnet. 

In lockerer und entspannter Atmosphäre wurde die Gründung des Fanclubs "Howitown" beschlossen und folgender Vorstand gewählt: Präsident: Detlef Bruchhäuser 2. Vorsitzender: Sascha Lambertz Kassierer: Christoph Amediek + Peter Bauske Schriftführer: Dirk Mauder Nach einer kurzen Pause und Verköstigung einer Runde Bier, gesponsert von Hoppy, ging es so gleich an die Planung der ersten Auswärtsfahrt unter dem gemeinsamen Banner, die uns zum Spiel gg. die Eintracht aus Frankfurt führte. Das war der Auftakt zu einer langen Reihe von teilweise schon legendären Reisen quer durch die Republik und Europa, als absolute Kultfahrten im Stimmungs-und trinktechnischem Sinne seien hier nur Kopenhagen `93, La Coruna `94, 1860 `95, die Schottlandtouren gg. Celtic `92 und Rangers `99, Manchester ´97 und natürlich das Finale von München `97 genannt. Kleine Delegationen wurden auch öfters bei Jugend - und Amateurspielen unserer Borussia sowie bei Länderspielen der Nationalelf gesichtet. Diese rege Auswärtstätigkeit sowie regelmäßige Veranstaltungen für die ganze Fanilie (Weihnachtsfeiern, Familienfest an Himmelfahrt, Sommerfest etc.) sorgten dafür, daß der Fanclub schnell auf über 100 Mitglieder anwuchs. 

Treffpunkt bei Heimspielen war damals, wie heute auch noch, "Die Stange" an der Wiese gegenüber vom Stadion "Rote Erde", die letzte Gelegenheit, um vor dem Spiel nochmal die letzten Details zum Gegner durchzuquatschen und zu fachsimpeln, und um andere Aktivitäten zu planen oder einfach nur mit Freuden zwei bis zwanzig Bier zu trinken. Doch die allgemeine Stimmungsrezession, die Anfang der 90er in Dortmund einsetzte und im Laufe der Jahre immer schlimmer wurde ( was uns alle auch der Titel "Beste Fans der Liga" Kostete!), ging auch am Fanclub "Howitown" nicht spurlos vorbei. Viel "Mitläufer" aus erfolgreichen Zeiten Mitte der 90er sprangen wieder ab, andere mußten berufsbedingt kürzer treten. Einige Mitglieder meinten sogar, sich unbedingt fortpfanzen zu müssen, was dazu führte, daß auch sie von vereinzelten Ausnahmen abgesehen, nur noch bei Heimspielen im Einsatz sind. Muß und kann man aber akzeptieren immerhin sorgen die Jungs (+Mädels) für eine neue Generation von eingefleischten Borussen, die schließlich vernünftig und standesgemäß an gewisse Regeln und Grundsätze der schwarz-gelben Erziehung herangeführt werden muß. So ist jedenfalls die weitere Zukunft des Fanclubs und auch unserer Borussia gesichert....... In diesem Sinne Glückauf BVB, wir halten fest und treu zusammen! 

You`ll never walk alone.